it's the internet, stupid!

Durch das social web ist die öffentliche Meinung lebendig wie nie. Sie ist schneller, spontaner, demokratischer und mächtiger. So schauen Kommunikatoren mit gemischten Gefühlen auf die Phänomene Facebook, Twitter, Youtube und Co. Der Hoffnung auf qualitativ und quantitativ hochwertige Kontakte steht die Angst vor Kontrollverlust, dem Verlust der Hoheit über eigenen Kommunikationsraum gegenüber. Die Aktivitäten im social web beschränken sich deshalb noch allzu oft auf die Jagd nach dem "Gefällt mir". Die vielfältigen Möglichkeiten des Internets zu nutzen bedeutet jedoch nicht nur, die eigene Reichweite zu erhöhen und neue Kommunikationswege zu erschließen. Durch social media eröffnet sich die Chance, völlig neue Beziehungen zu Kunden und Stakeholdern aufzubauen, sie zu Partnern, Botschaftern oder gar Prosumern zu machen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, sich den Spielregeln des Netzes und, mehr denn je, den Bedürfnissen der Zielgruppe anzupassen.
Frank Meinke, Online